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Entstehung
Der Drahtfunk entsteht im Jahre 1958 dank einer Zusammenarbeit
zwischen RAI und SIP (heute Telecom Italia, das nationale
Unternehmen für Telefonverbindungen).
Am 4. Januar 1959 werden regelmässig die Sendungen
aufgenommen, und somit die Möglichkeit angeboten,
ausser den drei Rundfunknetzen, auch ein Programm Unterhaltungsmusik
sowie eines mit klassischer Musik zu empfangen.
Empfang
Heute können die Programme des Drahtfunks noch
über das Telecom-Italia-Netzes mittels eines eigens
dafür bestimmten Abstimmgerätes empfangen
werden. Es ist aber auch möglich, die Programme
des Drahtfunkes über den digitalen Satelliten Hot
Bird II zu empfangen, 13° Ost (11.804,200 Mhz, Polarisierung
Y senkrecht) und, nur für den 5. Kanal, über
UKW in den Städten Turin (101,80 Mhz), Mailand
(102,20 Mhz), Rom (100,30 Mhz) und Neapel (103,9 Mhz).
Die Kanäle des Drahtfunkes sind auch über
Internet zu empfangen, unter der Adresse www.filodiffusione.rai.it,
und dank des unentgeltlichen Player Realaudio zu hören.
Das Hörsignal des Drahtfunks wird auch experimentell
durch das DAB-System in den Regionen Piemont, Aosta-Tal
und Lombardei verbreitet.
Zielgruppe
Zur Zeit bestehen ungefähr 370.000 Abonnements
für Drahtfunkprogramme, doch man vermutet, dass
der tägliche "Kontakt" mit den verschiedenen
Sendesystemen fast 2.000.000 Zuhörer erreicht und
höher liegt, als die gesamte Einschaltmöglichkeiten
aus vielen Teilen der Welt.
Inhalte
Der Drahtfunk sendet über zwei spezialisierte Kanäle
italienische und internationale Unterhaltungs- sowie
klassische Musik.
Der 4. Drahtfunkkanal stellt ein Angebot von Pop-Musik
vor, Rock, Fusion, Jazz, lateinamerikanische Musik,
Filmmusik, Evergreens ab den 50er Jahren.
Der 5. Kanal bietet rund um die Uhr jeden Tag eine Reihe
Sendungen von Opern, Symphonien und Kammermusik an,
und unter anderem auch ein reichhaltiges Angebot des
historischen Musikarchivs der Sendeanstalt RAI.
translated
by Wolfram Kraus
thanks to RAI INTERNATIONAL
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